Pro-Solitude berichtet

 

 

SCHADE SCHADE SCHADE


Liebe Motorradracer, Freunde der Solitude und Leser,

  

die Motorpresse Stuttgart und der Paul Pietsch Verlag teilten uns mir, dass „eine Zuordnung der Urheberrechte nicht mehr nach dieser Zeitspange eindeutlich möglich ist“.  


Für uns bedeutet das leider:

Wir dürfen diese einmaligen Tonaufnahmen der Öffentlichkeit, also euch alle, nicht zugänglich machen. Schade.  


Pro-Solitude

Die Originalstimmen von der Rennstrecke aus den 1960-iger Jahren..........nur hier demnächst zu hören.

Wir sind angesprochen worden, ob wir Interesse haben an den Originalstimmen von der Solitude aus den 1960-iger Jahren. Wir haben natürlich sofort zugestimmt und freuen uns, Euch diese Originale demnächst hier präsentieren zu dürfen. Wenn wir alles aufbereitet haben, werdet ihr hierzu eine Extra-Nachricht auf unserer Startseite im Newsticker bekommen. 

Schwerer Unfall mit fünf Verletzten überschattet Solitude Revival (aus Leonberger Kreiszeitung)


 

Leonberg
Fünf Personen sind am Sonntagnachmittag bei einem schweren Unfall während des Solitude Revival verletzt worden, zwei davon schwer. Ein 65 Jahre alter Rennfahrer war gegen 14.30 Uhr mit einem Oldtimer auf der für den öffentlichen Verkehr gesperrten Strecke von Magstadt kommend in Richtung Büsnau am Ende einer lang gezogenen Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abgekommen. Sein Rennauto prallte gegen einen großen runden Strohballen und überschlug sich anschließend mehrfach im angrenzenden Waldstück. Der 65 Jahre alte Rennfahrer zog sich dabei schwerste Verletzungen zu. Sein 45 Jahre alter Beifahrer wurde schwer verletzt. Zwei Streckenposten im Alter von 20 und 40 Jahren sowie eine 22 Jahre alte Mitarbeiterin des Sicherheitsdienstes, wurden durch den umherfliegenden Strohballen leicht verletzt. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Bei dem Rennwagen handelt es sich um einen Ronart-Jaguar, Typ 152 aus dem Jahr 1969. An dem Auto entstand Totalschaden. Die Schadenhöhe kann die Polizei bislang noch nicht beziffern. Das Rennen, dem etwa 4000 Zuschauer beiwohnten, wurde nach dem Unfall abgebrochen. Unklar ist, warum der 65-Jährige aus der Kurve geschleudert war. Laut dem Solitude-Revival-Pressesprecher Bastian Atzger galt ein Tempolimit von 120. „Ob der Fahrer es übertreten hat oder ob es sich um einen technischen Defekt handelte, wissen wir noch nicht“, sagte Atzger.


 

Die Nennbestätigungen zu unserem Mega-Event "Solitude lebt" sind raus...........bald ist es soweit. Wir freuen uns riesig drauf.

 

So wird Zwist gesät.............

 

Jetzt ist es doch passiert. Medienberichte zufolge griff eine kleine Untergrundbewegung, angeführt von hochdotierten Wissenschaftlern, die weitverbreitete Journalistenlobby durch heftige Verbalattacken an und verursachten einen weltweit zerstörenden Zweiradzwist……..“

So könnte die Geschichte später einmal geschrieben werden. Ich bin beeindruckt und gleichzeitig enttäuscht, was sich zurzeit in der Oldtimer-Renn-Szene bewegt. Reicht es nicht aus, dass in der Weltpresse genug über Mord und Totschlag berichtet wird? Es scheint wohl unausweichlich zu sein, dass sich auch eine Spaltung in der Motorradszene fortsetzt. Bin ich jetzt genötigt, mich der einen oder anderen „Glaubensgemeinschaft“ anzuschließen und Farbe zu bekennen?

Mit Nichten.

Ich kenne Zeiten, da fuhr man auf der Straße und grüßte jeden entgegenkommenden Zweiradfahrer. Es war Usus, dass man seine Hilfe bei einem am Straßenrand gestrandetem Motorradfahrer anbot……..Auch in „beiden Fahrerlagern“ sah ich bis jetzt nur die gegenseitige Hilfe als eine Selbstverständlichkeit an. Ich weiß, ich träume wohl noch…….. Wir sind doch alle Motorradfahrer, oder habe ich da was verpasst? Im Motorsport sind wir nur Nische in der Nische, also so winzig, dass wir kaum in der Öffentlichkeit bemerkt werden.

Ich freue mich so sehr, dass wir in unserer Rennszene so viele Möglichkeiten wie noch nie haben - egal ob gleichmäßig schnell oder immer schneller - unseren verrückten Sport in allen möglichen Richtungen auszuüben. Es liegt auch in der Verantwortung der „Glaubensgeber“, für uns vernünftige Lösungen zu präsentieren, damit unser so geliebter Motorsport in nicht allzu jüngster Zeit in Vergessenheit gerät.

Vielen Dank an die Deutsche Historische Meisterschaft - Motorsport unter - Freunden – und Klassik Motorsport - Motorsport für Jedermann - dass es euch beide gibt. Ich habe die freie Auswahl.

Pro-Solitude

Norbert Bittes


  

 

Die Solitude lebt....... am 17-19.07.2015 ist es wieder soweit

 

 

Die Solitude lebt weiter in 2015......

 

Die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern.... Das Jahr 2015 wird DAS Jahr für die Solitude........ Die ersten Hotelreservierungen sind schon getätigt worden. Das Datum liegt fest........

 

Wir werden Euch weiter auf dem Laufenden halten...... :-)

 

Pro-Solitude 

RETRO RACE in Stuttgart am 19-20.07.2014...... unsere Mail an den Verantwortlichen

Sehr geehrter Herr Herrmann,

wir als Vertreter von www.Pro-Solitude.de haben wir großes Interesse an Ihrer Veranstaltung „RETRO Race - 19. - 20. Juli 2014“. Wir bitten um weitere Informationen, insbesondere wenn in Ihrer Ausschreibung und in Ihrer Klassenbeschreibung unserer Meinung nach Unstimmigkeiten bestehen. Sie möchten gerne Rennmotorräder und Renngespanne entsprechend Ihrer Klassenbeschreibung auf Ihrem Kurs sehen, in der Ausschreibung sind aber nur Fahrzeuge mit Zulassung, bzw. mit KFZ-Schein und einer entsprechenden Versicherung zugelassen. Da wir u.a. europaweit auf Rennstrecken unterwegs sind, sind uns noch keine zugelassene Rennmaschinen und Renngespanne über den Weg gelaufen, bzw. besitzen diese einen KFZ-Schein.

 

Weiterhin haben Sie in Ihrem Text die STVZO erwähnt, die Grundlage Ihrer Veranstaltung darstellt. Wir sehen da einen weiteren Konflikt in Ihrer Veranstaltung. Sie schreiben weiter, dass bei „Nicht Einhaltung" ein sofortiger Ausschluss der Veranstaltung erfolgt. Meines Wissens können keine dieser Rennsemmeln diese Bestimmungen einhalten: kein Licht, keine Blinker, Bremslicht, usw, bis hin zu den Lärmbestimmungen. Es wäre doch schade, wenn sich Teilnehmer bei Ihnen einschreiben, bezahlen, anreisen und dann erfahren müssen, dass sie jetzt von der Veranstaltung ausgeschlossen werden, da vielleicht einige das „Kleingedruckte“ nicht genau gelesen haben.

Wir freuen uns über eine Antwort von Ihnen.

Grüßle

Norbert Bittes

www.Pro-Solitude.de

 

 

Unser Schriftverkehr mit der "Klassikwelt Bodensee"

zur Veranstatung vom 23.-25. Mai 2014

 

 

Sehr geehrte Frau Marlene Brutscher,

Sehr geehrter Herr Geschäftsführer Klaus Wellmann,

 

herzlich Dank für Ihren öffentlichen Aufruf, an der Klassikwelt Bodensee 2014 als aktiver Fahrer teilzunehmen. Diese Veranstaltung lebt von diesem Highlight, alte Rennfahrzeuge, Rennmaschinen und Oldtimer aller Art dem Publikum zupräsentieren. Gerne war ich immer dabei und konnte nicht nur meine Augen überall diese tollen Schmuckstücke schweifen lassen, sondern auch mit meinen Ohren den Sound dieser Schätze voll genießen.

 

Leider gibt’s jetzt einen wie auch immer gearteten Aufschrei aus der Riege der Verkaufshändler, die ihre 3 Verkaufstage nicht voll ausschöpfen können und sich durch die 15 Minuten Fahrgeräusche um ihr Geschäft betrogen fühlen. Verständlicher Weise kann ich nachvollziehen, dass Sie wirtschaftliche Aspekte für die Messe leider nicht außer Acht lassen dürfen und glauben Lärmbeschränkungen fordern zu müssen.

 

Schade, dass Sie den Händlern nicht verständlich machen können, dass Vorführungen dieser alten Technik einfach zur Historie dazu gehören, inklusive Schall und Rauch, so wie es eben früher war. Genau das ist es doch, was fasziniert: die historischen Wunderwerke der Technik funktionieren noch immer und sind ein grandioses Highlight der ganzen Veranstaltung, die dann viele kaufkräftige Besucher anlocken.

 

Ich muss da leider absagen, da mein Motorrad diese so hohe Lärmbeschränkungsanforderung (max. 93 db) von Ihnen nicht erfüllen kann. Es ist mir auch mit meinem modernen zugelassenem Straßenmotorrad noch nicht einmal möglich, an dieser Veranstaltung (nur für Oldies zugelassen) teilzunehmen, da in meinem Brief schon eine weit aus höhere Schallgrenze eingetragen ist.

 

Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie genügend Teilnehmer und nicht nur Fahrer von Elektrofahrzeugen finden werden, die an dieser Veranstaltung mit diesen Einschränkungen teilnehmen möchten.

 

www.Pro-Solitude.de

Norbert Bittes

 

Hier die erste Antwort von der Klassikwelt Bodensee:

 

Lieber Herr Bittes, vielen Dank für Ihren in der Sache sehr fairen ober objektiv nicht ganz richtigen Beitrag betreffend dem Klassikwelt Bodensee Rundkurs. Dass die Gerüchteküche derzeit brodelt, haben wir vernommen. Aber es kommt halt immer nur die halbe Wahrheit auf den Tisch.

 

Tschuldigung! Hab leider soeben wieder den Enterknopf gedrückt! (Das hat Facebook noch nicht im Griff). Also hier nun die ganze Wahrheit: Es wird weiterhin eine Rundkurs mit Vintage Racing geben. Nur eben etwas später am Tag. Hier kommen wir tatsächlich den Ausstellern in den Messehallen entgegen. Es wird auch keine Phonebeschränkungwie Sie es erwähnen, geben. Wir werden lediglich extrem laute Fahrzeugeabweisen müssen. 93 Phon sind aber sicherlich im Rahmen. Als zusätzliches Highlight und als Neuheit werden wir in diesem Jahr noch 1/8 Meilen Sprints anbieten. Hierfür stehen die Profis vom Glemseck 101 parat. Außerdem wird es erstmals auch die "Speed, Sound & Brands" geben. Hier fahren neue und klassische Sportcars zusammen auf dem Rundkurs. Beispiel Porsche 911 (Modell 991 vom Jahrgang 2014 gegen Porsche 911 vom Jahrgang 1963 oder 1973 etc. Also eine ganz spannende Sache hinsichtlich Sound und Performance. Mit dabei sind jetzt schon Porsche, Mercedes, Ferrari, Lamborghini, Maserati und Jaguar. Derzeit versuchen wir eine ähnliche Konstellation bei Zweirädern zu planen. Also HOREX alt und neu etc. Mal sehen! Alles steht dann irgendwann in den nächsten Tagen komplett und für alle nachvollziehbar auf unserer schönen Klassikwelt Bodensee Homepage. Bis dahin müssen wir halt noch mit den Gerüchten die derzeit laufen leben. Aber Sie wissen ja Herr Bittes, das schlimmste was einem passieren kann, ist dass man sich nicht mehr über einen unterhält. Glauben Sie uns, dies wird bei der Klassikwelt Bodensee nicht passieren. Die Besucher dürfen sich schon heute auf eine tolle Messe mit einem reichhaltigen Vintage und Klassiker Motorsport Programm freuen.

 

So, nun kam die Entertaste vor dem Schlusssatz! In diesem Sinne weiterhin viel Spaß mit Ihrem tollen Hobby und schon heute viel Gummiverlust auf dem Klassikwelt Bodensee Rundkurs. Enter!

 

Roland Bosch, Projektleitung Klassikwelt Bodensee und Mitglied der Geschäftsleitung Messe Friedrichshafen

 

Oh Je.......hier unsere Stellungnahme:

 

Hallo Herr Roland Bosch,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Wir wollen ebenso wie Sie, dass es eine schöne Veranstaltung für alle wird. Es freut uns sehr, dass Sie sich diesem Thema annehmen.
Wir möchten Ihnen mal ein Beispiel geben: Für die Hockenheim-Klassik wurden die Lautstärken z.B. aller Oldtimerrenngespanne gemessen, d.h. im Abstand von 50 cm von der Auspuffanlage, im Winkel von 45 °, bei etwa 1/3 -1/2 Drehzahl, im Stand, soweit freies Umfeld. Dabei handelt es sich um eine anerkannte Mess-Methode die bei der Polizei, dem TÜV und bei diversen Rennveranstaltungen Anwendung findet.
Die Ergebnisse lagen da bei 104-108 db. Bitte stellen Sie sich ein Renngespann auf Ihrer Geraden vor, volle Beschleunigung, hohe Drehzahlen in niedrigen Gängen bedingt durch die kurze Gerade. Ihr Messgerät direkt an dieser Geraden wie Sie es beschrieben haben, dann die Schallreflexion der Messehallenwände…..
Es dürften sich so etwa 115-120 db einstellen, reine Schätzung. Das sind ganz normale Werte für Oldtimer.

Uns ist nicht ganz deutlich geworden, welche Werte Sie mit extrem laut meinen. Wer sich nun meldet und dann nicht fahren darf, weil seine db-Werte zu hoch sind, ist nicht nur emotional enttäuscht, sondern hat auch einen nennenswerten finanziellen Verlust. Das ließe sich vermeiden, wenn Sie ganz klare Regeln und Werte festlegen. Dann hat jeder die Chance zu entscheiden, ob er ein kleines Restrisiko eingeht oder nicht.
Wir befürchten, dass die von Ihnen genannten 93 db kein Fahrzeug einhalten kann. Dies gilt nicht nur für das Oldtimerrundkurs, sondern auch für das 1/8 Mile Beschleunigungsrennen.
Pro-Solitude
Norbert Bittes

 

Hier die weitere Antwort von Klassikwelt Bodensee:

 

Hallo Herr Bittes, wir haben uns darauf geeinigt, dass alles was im Rennsport regelkonform war und ist, auch bei uns grundsätzlich erlaubt ist. Bei einer Ladepumpen DKW oder ähnlich extrem lauten Fahrzeugen, insbesondere bei nicht originalen Umbauten werden wir aber im Zuge einer Vorauswahl eine individuelle Entscheidung treffen müssen. Ich denke, dass sich der historische Rennsport somit sehr authentisch darstellen lässt. Sollten sich mehr Motorräder anmelden, als wir aufnehmen können wird unsere Auswahl diejenigen Berwerber bevorzugen, die ein Original Rennmotorrad an den "Start" bringen. Moto: Original vor originell! In diesem Sinne! Roland Bosch .

 

WOW........das freut uns......

Pro-Solitude

 

Pressemitteilung vom 10.10.2013

 L 1187 – Fahrbahndeckenerneuerung Mahdental

Fahrbahnsanierungsmaßnahmen im Mahdental können abgeschlossen werden - Verkehrsfreigabe erfolgt am kommenden Wochenende - Nach Verkehrsfreigabe erfolgen noch verkehrsunabhängige Arbeiten.
 

 Nach nur sechs Wochen Bauzeit kann der 4,2 Kilometer lange Streckenabschnitt zwischen dem Glemseck und dem Kreisverkehr am Schattengrund ab dem kommenden Wochenende wieder für den Verkehr freigeben werden. Soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen, sollen der nun noch ausstehende Deckeneinbau im letzten Bauabschnitt und die Markierungsarbeiten bis zum Wochenende abgeschlossen sein. Damit ist auch eine Verkehrsfreigabe der Strecke für Pkw und Lkw möglich. In der Folgewoche kann dann auch die bisherige Sperrung für Motorradfahrer aufgehoben werden.
Seit Anfang September 2013 saniert das Regierungspräsidium Stuttgart den Asphaltbelag über die gesamte Fahrbahnbreite der L 1187 zwischen dem Glemseck und dem Kreisverkehr am Schattengrund. Neben den Belagsarbeiten wurde auch die marode Unterführung an der Einmündung zum Krummbachtal rückgebaut. Das Einrichten der neuen Ampelanlage für Fußgänger und Radfahrer in diesem Bereich ist für Ende Oktober 2013 vorgesehen. Die Querungsstelle wird außerdem noch beleuchtet sein. Die restlichen Baumaßnahmen abseits der Fahrbahn, wie die Sanierung der Unterführung am Kulinarium, finden verkehrsunabhängig in den folgenden Wochen statt.

Das Regierungspräsidium Stuttgart dankt allen Verkehrsteilnehmer und den Anliegern für Ihr Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen während der Bauzeit.

Die Gesamtinvestitionen für diese Maßnahmen belaufen sich auf rund eine Million Euro, die vom Land als Straßenbaulastträger getragen werden.

Aktuelle Informationen über Straßenbaustellen im Land können dem Baustelleninformationssystem (BIS) des Landes Baden-Württemberg unter www.baustellen-bw.de entnommen werden. Unter www.svz-bw.de liefern an verkehrswichtigen Stellen auf Autobahnen und Bundesstraßen installierte Webcams jederzeit einen Eindruck von der momentanen Verkehrslage.

Glemseck 101.......... Runde 8............ hier einige kleine Impressionen von der Mega-Veranstaltung 

 

Das Glemseck 101-Team mit Steven Flier hat es wieder geschafft, die Solitude neu zu beleben, zwar nur ein Teilstück, aber megageil.  Alle waren dem Ruf des Glemseck 101 gefolgt  - und kamen auch -

 

Namenhafte Persönlichkeiten waren da:

 

-Nina Prinz

- Guy Martin

- Marcus Walz

- Connor Cummins

- Jens vom Brauck

 

und und und.........

 

Das Donnern auf der ehemaligen Solitude über die 1/8 Mile brannte so manch schwarzen Streifen in den Asphalt.

Händlermeile, Motorradclubs, eine Mega-Showbühne umsäumten den alten Kurs ums Glemseck herum. - Und das alles bei freiem Eintritt -

 

Es war eine tolle Veranstaltung auf der ehemaligen Rennstrecke Solitude. Danke an das gesamte Glemseck 101 Team.

 

http://www.youtube.com/watch?v=4U2tPehHQcI

http://www.youtube.com/watch?v=YtUPBbn4AMU

http://www.youtube.com/watch?v=ktqqDOo2mBo

 

Klick einfach auf unsere Auswahl und genieße die kleine Filme

 

http://www.youtube.com/watch?v=ZK7RVIxe2Ro

 

Hier ein richtig doll gemachter Film über Glemseck 101 Runde 8

Viel Spaß beim Ansehen

Großer Bericht über die Veranstaltung 2013......hier zum Lesen

 

Klick einfach drauf

 

http://www.motor-klassik.de/szene/solitude-revival-2013-die-solitude-lebt-wieder-7483094.html

 

Großer Zeitungsartikel.............hier zum Lesen..

 

Klick einfach drauf

 

 

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.leonberg-am-solitudering-geht-s-am-wochenende-rund.28b8903d-11cd-460b-8cb3-951984f44656.html

 

 

3. April 2013 | geposted von Sarah Brilhaus
 

Sperrung der Landesstraße L1187 zwischen Glemseck und Schattengrund für Motorradfahrer

Liebe Leserinnen und Leser,

die Landesstraße zwischen dem Glemseck und Schattengrund wird für Motorradfahrer nach Ostern gesperrt. Das teilt das Landratsamt Böblingen in einer Pressemitteilung mit. Grund seien die zahlreichen Schäden an der Fahrbahn, durch die besonders Motorradfahrer gefährdet sind. Für die Zweiradfahrer wird eine Umleitung über das nahegelegene Frauenkreuz eingerichtet. Biker können weiterhin bis zum Treff am Glemseck und dem ADAC-Übungsplatz von Leonberg, Sindelfingen und Gerlingen kommend fahren. Ebenfalls ist die Zufahrt zur Gärtnerei Kriesten und der Siedlung ‚Im Mahdental‘ über das Glemseck und Gerlingen zu erreichen.

Auch eine Begrenzung der Geschwindigkeit würde nicht die notwendige Sicherheit bringen. Durch den langen Winter und die häufigen Frost-Tau-Perioden seien die Straßen besonders belastet worden. In dem Bereich komme es auch immer wieder zu Unfällen mit Motorrädern. Zum Schutz der Motorradfahrer müssten die Verkehrsbehörden deshalb ihrer Sicherungspflicht nachkommen und die Strecke für Motorradfahrer sperren. Für Autofahrer bleibt die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometer pro Stunde eingerichtet.

 

 

 

 

Wir sind dabei, einen Film von der Solitude aus dem Jahre 1964 zu bearbeiten und auf unserer Seite www.Pro-Solitude.de einzustellen. Es handelt sich dabei um den "Großen Preis von Deutschland, Weltmeisterschaftslauf für Motorräder auf der Solitude und Großer Preis der Solitude für Rennwagen Formel 1".

Wir haben uns aber nur für die Motorräderrennen entschieden. Vielen Dank an unseren Privatfilmer Herr Schmidt vom Bodensee, der damals als 16-jähriger auf der Solitude war und in Farbe die Bilder eingefangen hat.

Die Digitalisierung und die Nachbearbeitung benötigt noch etwas Zeit. Wir werden weiter über dieses Projekt berichten. Datum 2013.03.11

Unsere Katja im Einsatz auf dem Rennkurs Schleizer Dreieck......das Mädel mit dem roten Kombi.......... viel Spaß beim zuschauen. Datum 2013.03.07

 

https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=pdEms050gXw#!

 

 

Hockenheim Classics – bunt wie das Leben

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Dateidownload
FotoFilm mit Katis Stimme...........

                                           

                          
                                           

Voll ist das Feld – voller als im letzten Jahr – etwa 70 Meldungen mehr, sagt der Veranstalter. Bunt ist es und alles ist dabei: kreischend, brummend und brüllend schreien die Maschinen um Aufmerksamkeit – Seltenes und Vielvertretenes mit großen und kleinen Motoren, alle relativ alt und dabei doch auch jung. Am Vorstart ungeduldiges Grummeln und zügig zur Startaufstellung herüber gehuscht – wie mit den Hufen scharrend stehen sie da. Die Bauchdecke vibriert, während die Drehzahlmesser nach oben schnellen und eine dunstige Wolke zurück bleibt. Kurze Zeit später jagen die ersten Kostbarkeiten wieder vorbei und der Puls steigt beim Versuch Details im verwischten Blick auszumachen. Achtsam präsentieren die Einen ihre Maschinen und Andere treiben ihr Gerät wild zu Höchstleistungen.

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 Das Wheelies-Team ist mit einer neu aufgebauten und noch gänzlich jungfräulichen Benelli von 1973 am Start. Wunderschön steht sie da – synonym für alle Zweiräder an diesem Wochenende. Edel ist sie anzusehen in frisches Grün gehüllt, mit eleganten Duplex-Trommelbremsen und liebevollen Details. Die samtene Oberfläche der Velourledersitzbank verführt dazu sich sinnlich auf sie zu schwingen und Hand an Gas und Kupplung zu legen. Sanft möchte man sie auf Touren bringen und ihrem genussvollen Brummeln lauschen, während man sich mit ihr vereinigt.

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 Norbert Bittes hat die Aufgabe dieses widerspenstige Wildpferd mit seinen 4 Zylindern im 4er-Takt innerhalb von zwei Tagen zu zähmen. Benno Deifels „Nelly“ wehrt sich stolz in jungem Glanz. Den Gasgriff vorsichtig gedreht stellt sie sich hart entgegen und fordert Kraft und Ausdauer. Konzentriert wird das Federspiel neu eingestellt, um die „BennoNelly“ sanftmütiger zu machen. Danach kommt sie leichter, nimmt aber ihre Drehzahl einfach nicht zurück. Obwohl die Finger längst wieder vom Gas genommen sind dreht sie steil weiter, fällt dann überraschend ab und zeigt sich erschöpft. Nicht eingespielte Bremsen wehren sich gegen fein dosiertes Spiel und reagieren kaum oder bocken – es ist ein Kampf ihre 500 ccm auf den Parcours zu bringen. Erst nur niedertourig geschmeidig fügt sie sich später nur, wenn ihr gezeigt wird was Drehzahl heißt. Im Galopp jagt die W13 wie von einer Schnur gezogen durch die Sachskurve – mitten im Feld der anderen Jockeys. Bunt umzingelt kämpft sie um Platz und Leistung.

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Bei den Hockenheim Classics 2012 ist nun der Anfang gemacht – diese wilde Löwin will mehr Aufmerksamkeit und Hingabe bis sie schnurrt wie ein Kätzchen am Ofen. Ich kann das verstehen und beobachte überall das gleiche. Viele Fahrer ringen in Leidenschaft mit ihren Schätzen. Die Vereinigung von Mann oder Frau mit der Maschine, ob mit einem oder mehr Zylindern, viel oder wenig Kubik, mit hohen oder niedrigen Drehzahlen macht alle zu Motorenflüsterern. Und der glückliche Glanz in den Augen der Siegreichen macht auch meine Augen feucht.

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Fotos + Text + Stimme: Katja Abt (Du-Kati) – www.katjaabt.de

 



 

 

Motorrad-Campions bei der Retromotor am 8. und 9. September 2012

Die Weltelite fährt auf dem Circuit d’Au in Tübingen

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Rainer Klink vom Boxenstop und Retromotor-Macher hat ein kleines Wunder vollbracht und das WHO’s WHO der Motorradfahrer aus aller Welt aufgeboten

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Mit einem Eintrag in’s goldene Buch der Stadt Tübingen hat alles am Samstagabend angefangen - allen voran: Giacomo Agostini, 15-facher Motorradweltmeister in 9 Jahren in Folge in der 350 ccm- und 500 ccm-Klasse –das wird niemand mehr schaffen können – auch kein Rossi, denn zwei Klassenfährt heute ja keiner mehr ! Jim Redman, 6-facher Weltmeister, ebenfalls in zwei Klassen unterwegs, hat in 4 Jahren in Folge seine Titel eingefahren. Phil Read, 7-facher Weltmeister in drei Klassen: 125 ccm, 250 ccm und 500 ccm. Dann noch Freddie Spencer, Dieter Braun, Marco Luchinelli, Mario Lega, Gianfranco Bonera… da geht einem Atem aus, bei diesen vielen großen Namen. Fernando Cappellotto, Peter Rubatto, Giovanni Magni, Piero Laverda… starten am Sonntag und auch Matthias Himmelmann mit seinem frisch erkämpften Weltmeistertitel auf dem Münch TTE E-Bike, Heiner Butz, Horst Burkhardt und Peter Frohnmayer sind mittendrin im Starterfeld der Champions.

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Es ist fast nicht zu erfassen, WER alles da ist – so groß ist die Gruppe der Großen !

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Immer wieder schicken die Grid-Kids von Rainer Klink die Motorrad-VIPs auf den Circuit d‘Au. Dazwischen starten Rennmotorräder, E-Bikes und der MV Agusta Sonderlauf. Auch Gespanne und Sportwagen sind vertreten – die zweirädrigen Fahrzeuge sind in diesem Jahr ein wenig bevorzugt.

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Irgendwie scheint alles zu brennen: der Asphalt, die Motoren, die Luft und die Zuschauer. Der Asphalt brennt unter der Sonne – Rainer Klink hat erzählt, er betet regelmäßig in der Kirche für gutes Wetter bei der Retromotor und führt seinen Erfolg darauf zurück, dass er jedes Mal auf den Knien von hinten nach vorne rutscht und zurück – das ZURÜCK sei wichtig, sagt er mit einem schelmischen Grinsen. Und so brennt auch Rainer Klink für seine Veranstaltung und unterhält launig in der Hitze des Tages mit rotem Kopf von seiner „Kanzel“. Zu seinen Füßen verläuft der Kurs und dort brennen die Motoren von innen und außen erhitzt – die Kupplung den kurzen und winkligen Kurs quälend – egal, ob auf zwei, drei oder vier Rädern. Die Maschinen brummen, dröhnen und brüllen und die Zuschauer verwenden gerne die mitgelieferten Ohrenstöpsel – nur bei den E-Bikes herrscht sakrale Stille und die Luft scheint seltsam frisch zu werden. Doch meist brennt auch die Luft - der Duft von Benzin, Öl und Gummi schiebt sich in die Massen und mancher Reifenhersteller macht Freudensprünge über den lustvollen Verschleiß restlicher Profilierungen. Und schließlich brennen auch die Zuschauer darauf IHREN Stars zu begegnen – und dazu gibt es jede Menge Gelegenheiten. Von Pagoden geschützt erwarten die VIPs und ihre Maschinen die Neugierigen im behütenden Schatten: Hände werden geschüttelt, Fotos gemacht, Autogramme gegeben und ganz entspannt miteinander gesprochen. Schweiß und Besucher fließen in einem nicht enden wollenden Strom bei Wasser und Wurst durch das Fahrerlager. Charmant und wortgewandt sind Alle für Jedermann da und so bereichert mancher Zuschauer mit einer Anekdote auch den Geschichtenschatz eines VIP.

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Erstaunlich ist, wie entspannt betagte Fahrer ihre Prachtstücke durch die Hitze jagen – manch einer nur in Jeans. Mir fällt der Musiktitel „We Are The Champions“ von Queen ein – an diesem Tag sind alle Champions! Denn das Besondere an der Retromotor in Tübingen ist: alle sind gleich und hautnah beieinander - ein Tag der echten Champions.

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Fotos und Text: Katja Abt (Du-Kati) – www.katjaabt.de

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Schotten glüht

 

Mit Flip-Flops, Strohhut und viel Wasser bewaffnet glühen wir über geschmolzenen Asphalt unseren zwei- und dreirädrigen Schätzen entgegen – von Schattenfleck zu Schattenfleck. Die Hitze drückt auf den Schultern und Sonnenschutzfaktor 50 soll verhindern, dass wir abends wie eine Grillwurst aussehen, die wir lieber essen wollen. Die Rennfahrer sind nicht wirklich zu beneiden. Oftmals in schwarzes Leder gepresst kochen Fahrer und Motoren beim Vorstart auf, ehe es in den erlösenden Fahrtwind geht. Sogar die Schmierhexen und –maxen bewegen sich lieber im Wind als ruhig bei tropischer Sonne zu verharren.

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Hartes Licht wirft auch starke Schatten: dieSehnsucht nach frischer Kühlung hat wohl manchen Fahrer sehr flott werden lassen und zudem hat das Material stellenweise der Belastung nicht mehr standhalten können – so kam es zu etlichen Unfällen, die glücklicherweise alle relativ glimpflich ausgegangen sind. Im Licht standen jedoch alle Teilnehmer –Schotten ist einfach ein Ereignis: - der Kurs: auf öffentlichen Straßen mit Schachtdeckeln und Bordsteinkanten – das Material: wertvolle Raritäten auf Rädern – die Zuschauer: zum Anfassen nah am Geschehen und die Stimmung: faszinierte und glänzende Augen zu winkenden Armen. Dieses Flair ist einfach unvergleichlich.

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Im Fahrerlager finden wir einen Jim Redman zum Anfassen, ein Lothar John fährt eine wertvolle Seltenheit und Dieter Braun brummt auf einem beeindruckend klein wirkenden Motorrad um den Kurs. Und auch weniger berühmte Teilnehmer haben alle irgendwie ihre große Geschichte. Die Einen schrauben professionell oder aus Leidenschaft, Andere organisieren und von wieder Anderen ist Fahren das tägliche Brot – jeder hat hier einen Namen.

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Die Anhänger der dreirädrigen Fahrzeuge bilden eine Familie der besonderen Art – jeder hilft jedem und bei einem Unfall sieht man überall sorgenvolle Gesichter und hilfsbereite Hände –man ist zusammen gewachsen und jederzeit offen für Nachwuchs …ist er noch so alt oder jung. Dieses Familiäre ist es wohl, das Schotten zu einem Magneten macht – für Zuschauer, Fahrer und VIPs gleichermaßen.

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Wie schön wäre es doch, wenn wir neben Schotten im Norden und St. Wendel im Westen auch im Süden mit dem Solitude-Ring so ein beeindruckendes Ereignis zu bieten hätten. Früher hingen die Zuschauer in den Bäumen und säumten zu tausenden die Strecke, während die Größen des Zweiradrennsports ihre kühnen Runden drehten – einfach faszinierend!           


 

Fotos und Text: Katja Abt (Du-Kati) – www.katjaabt.de

 Pro-Solitude besucht 85-Jahr-Feier Sachsenring....

 

Von der Solitude Rennstrecke zur 85-Jahrfeier an den Sachsenring gebraust, um ein einzigartiges Ereignis zu bestaunen, haben wir uns ein paar Tage frei genommen. Die großen Rennlegenden wollten wir hautnah erleben und der Knaller sollte sein: im direkten Kontakt mit den jungen Fahrern der Moto GP.

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Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt ……….

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Schafsblöd glotzten wir, als wir mit unseren nutzlosen Akkreditierungspässen in einem riesigen Zuschauerpulk versanken und fern der geliebten Rennfahrer einen Blick auf die motorisierten Schätze erhaschen wollten. Keine Vibrationen, kein Leder, kein vorbeiziehender Windhauch alter Weltmeister auf ihren Legenden – ein dampfender Haufen Menschen in der feuchten Schwüle. Eine stehende Parade der zweirädrigen Raritäten auf der Zielgeraden und unsere Helden unerreichbar umringt von ungeduldigen Besuchern.

 

Schließlich konnten wir den Superstar und 7-fachen Weltmeister Phil Read erreichen und ihn zu einem Autogramm auf den extra angefertigten Pro-Solitude-T-Shirts bewegen –die große Legende war in seinem Weltmeisterschaftsjahr 1964 mit seiner 250er Yamaha auch auf der Solitude Rennstrecke unterwegs.

 

Und auch Jim Redman verewigte sich auf Textil und lächelt freundlich in die Kamera – nach wie vor ein unvergleichlich charismatischer Mann. Der 6-fache Weltmeister fuhr 1961, 62 und 64 in verschiedenen Klassen auf der Solitude.

 

Lothar John und Heinz Rosner erhaschten wir und als einzigen Jungspunt den aufsteigenden Stefan Bradl, der bei der Moto GP den überraschend hervorragenden Platz 5 zwischen Gewitter und Starkregen erkämpfen konnte……

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….ins wechselhafte Wetter strahlte jedoch am sonnigsten: Horst Burkhardt, der mit seinem freundlichen Wesen und vielen Anekdoten unsere Herzen zum Lachen brachte.

 

 

 



 

Hartmut „Vincent“ Weidelich

 

Der Mann und sein Motor

 

Unscheinbar wirkt die kleine Werkstatt – ein Hof ohne besondere Auffälligkeiten …zumindest auf den ersten Blick. Scheu durch ein Tor getappt und „Hartmut“ gerufen - „bin hier“ kommt’s zurück – „wo?“.

 

Links von einem versteckten Schreibtisch aufstehend kommt ein Mann mit Zigarette auf uns zu –ich freue mich ihn zu sehen, obwohl ich ihn noch nicht kenne. Mit wach freundlichem Blick streckt er uns eine ölige Hand entgegen.

 

Frisch von der mindestens 101. Privatvorführung von „Mit Herz und Hand“ kommend, war unsere Neugier auf den Mann mit dem Motor unermesslich. Hartmut Weidelich arbeitet an dem Herzstück für einen Geschwindigkeitsrekord auf dem legendären Salzsee, Uta hin den USA – mit einer Vincent. Diese Vincent ist auch unter anderen elitären Einzigartigkeiten etwas ganz besonderes ! Zwei V2-Vincent-Motoren in Reihe zu schalten und den rund 3l Hubraum knapp 600 PS zu entlocken, das ist nicht nur eine gigantische Zahl – das ist auch ein gigantischer Motor in einem ebenso gigantischen Unterfangen, das nun schon seit 1988 währt - seit 2004 mit deutschem Beistand namens Weidelich. In diesem Jahr 2012 soll es glücken ! Hartmut sei Dank. Er hat das komplette Kunstwerk vollständig zerlegt und auf Herz und Nieren geprüft. Seinem wachen Auge fallen etliche Teile zum Opfer und werden mit konzentrierter Leidenschaft präzise neu eingepasst und selbstredend hat er viele Details optimiert – kleine Ungenauigkeiten kann dieser Mann einfach nicht brauchen. Die Unwägbarkeiten dieses Abenteuers sollen auf andere Dinge beschränkt werden – der Motor soll schnurren wie ein Kätzchen …naja, ein ziemlich großes Kätzchen. Wenn die Vibrationen brachial zuschlagen, dann müssen alle Komponenten so belastbar wie möglich sein ohne überflüssigen Ballast – das ist die Kunst. Und diese Kunst ist die Kernkompetenz von Hartmut.

 

Das alte Material muss einiges aushalten: einer der V2-Motoren hat 1948 und der zweite 1951 die ersten Kolbenstöße gefühlt. Mir fallen die rostigen Kupplungsscheiben auf: „ist das kein Problem?“ frage ich – „nee“ meint er„einmal schalten, dann sind die blitzblank“. Wenn der Motor einmal auf dem Salzsee unterwegs war, dann wird er den Rost nicht mehr los – das Salz sitzt überall. Wie ein feiner Nebel dringt er in jede kleine Ritze ein – da hilft kein putzen, spülen oder sonst was – hartnäckig hält sich das aggressive Mineral über Jahre und legt einen rotbraunen Schatten über das Metall. Die neuen Teile vermitteln im Kontrast eine schmeichelnde Weichheit, sanft ölig glänzend.

 

Mächtig thronen die 4 Zylinder des Doppel-V2 auf dem Werktisch und lassen den Mann hinter dem Motor zart wirken. Er meint, mit diesem Motor müssten mehr als 400 mph zu schaffen sein – das sind knapp 650 km/h. Wir fragen, ob die Maschine dabei nicht ins Schlingern gerät – damit hatte ja Burt Munro zu kämpfen. Das scheint nicht der Fall zu sein – wie ein Brett läge die Vincent auf dem Salz. Nun ja, ein erfahrener Cross-Fahrer sagt so etwas wohl immer, wenn er nicht gerade über Kuppen schanzt. Hoffen wir, dass die Schwierigkeiten in der Vergangenheit durch den leidenschaftlichen Einsatz von Hartmut Weidelich Vergangenheit bleiben und in diesem Jahr die Doppel-V2-Vincent für ihre Hartnäckigkeit mit einem Weltrekord belohnt wird.

Hartmut "Vincent" Weidelich


 

 

Fotos und Text: Katja Abt (Du-Kati) – www.katjaabt.de


 


 

MV-Agusta-Club Deutschland trifft sich

Fotos und Text: Katja Abt (Du-Kati) – www.katjaabt.de

Große Motorrad-Rennsport-Prominenz im Oldtimermuseum Zollernalb am 25. Februar 2012

In diesem Jahr trifft sich der MV-Agusta-Club Deutschland im Süden am Fuße der Hohenzollernburg und hat sich das erwachsen gewordene Museumvon Karlheinz Baumeister und Georg Lohmüller in Hechingen ausgesucht. Die ZAK-Racefreunde mischen sich munter darunter. Der langjährige Präsident Utz Raabe und gut 100 Mitglieder des Clubs dieser nahezu adligen Motorradmarke füllen das gut beheizte Bistro um Informationen aller Art auszutauschen. Und natürlich um hautnah an die Rennprominenz heran zu rücken.

Der größte Name ist sicherlich Luigi Taveri ! Der zierlicheSchweizer ist dreifacher Motorrad-Weltmeister in der 125cm³-Klasse - damals in den 60er Jahren und war selbstverständlich auch auf der Solitude-Rennstrecke unterwegs. Heute ist er ein dynamischer 83-Jähriger, der sich noch immer im Renngeschehen auf das Motorrad schwingt und mit schleifendem Knie Kurven durchfegt. Genau wie sein Kollege und Freund Horst Burkhardt vom Autohaus Burkhardt in Hechingen: zweifacher Vizeweltmeister im Seitenwagen und auch heute noch Solo sauschnell unterwegs. Auf diversen Rennveranstaltungen schmiegt er sich mit seinen 73 Lenzen vorzugsweise an seine 250 cm³ Honda – wie ein junger Bub. Auch Fritz Betzlbacher ist dabei – Motocross-Europameister und 8-facher Deutscher Meister, der in den 60ern mit seinem eindrucksvoll aufsehenerregenden Fahrstil sich und den Namen Maico bekannt gemacht hat. Sowie Gerd Bender – dreifacher Deutscher Motorradmeister in der 125cm³-Klasse und innovativer Motorrad-Konstrukteur.

Alle Anwesenden lassen es sich nicht nehmen die vielen Kleinode und großen Werte der Ausstellung genauestens zu untersuchen und zu diskutieren – mit Erinnerungen und Fachwissen werden die Motoren lebendig und man kann das Benzin förmlich riechen.

Besuch im Zollernalbmuseum



 

    


 

 

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