Hockenheimring Classics 2015

 

Der Veranstalter rief und alle kamen zum Saisonende nach Hockenheim zur Hockenheimring Classics 2015. Insider wissen, dass das Starterfeld immer proppenvoll ist und viele sich daher schon lange im Voraus angemeldet hatten. Das Fahrerlager quoll über, dass die Leute vom Hockenheimring auch noch die Querspange öffneten, damit alle Platz fanden. Die Einweiser hatten schon ihre Mühe, den riesigen Ansturm vernünftig zu regeln. Vielen Dank an die Verantwortlichen, die das dann auch mit Bravour geleistet hatten.

 

 

Wir als begeisterte Zwei- und Dreiradakrobaten sind natürlich schon vorab im Internet unterwegs gewesen und haben die Wetterprognosen täglich studiert. Die Wetterfrösche versprachen einigermaßen trockenes Wetter, vielleicht auch mal ein kleiner Schauer, dann auch bewölkt und die Sonne sollte auch ein wenig durchblinzeln. Diesmal hatte sich wohl der Oberfrosch durchgesetzt und befahl, dass alle Frösche Recht bekommen sollten –Das Wetter stimmte haarklein wie prognostiziert.

 

Der Veranstalter hatte ein so großes Feld an Fahrern zu bewältigen, dass es für dieses Wochenende schon am Freitag losging. Das hieß für uns, Anreise am Donnerstagabend, Platz finden und aufbauen. Ich wollte zwar mit der Benelli fahren, die leider aufgrund von diversen Undichtigkeiten und einem zylinderzerstörenden Ölabstreifring nicht fahrbereit war.Glücklicherweise war der Veranstalter in der Lage, mir kurzfristig eine positive Startzusage für die kleine MV Agusta zu geben. So musste ich in 2 Tagen die Kleine noch schnell herrichten, einen abgerochenen Halter für das Schutzblech schweißen und die vordere Trommelbremse in Ordnung bringen.

 

Am Freitagmorgen ging es dann für Kati und für mich problemlos zur Abnahme. Kati und Frieder starteten diesmal mit dem großen Gespann, die rote Zora, in der Z-Klasse, zum ersten freien Training. Frieder hatte jetzt den inneren neuen Haltebügel für Kati montiert, sodass Kati auch sicheren Halt in ihren Positionen finden konnte. Das Training verlief problemlos. Beide mussten sich zwar wieder an den Rechtsausleger gewöhnen, das aber schnell funktionierte und die Zwei schon eine ordentliche Zeit einfuhren.

 

 

Etwa 2 Stunden versetzt konnte ich mein Debüt mit der MV auf dem Hockenheimring feiern. Trotz leistungsschwächsten Maschinchens fuhr ich nicht als Langsamster durch Ziel. Damit war ich völlig zufrieden. Mit den Ergebnissen vom Gespannteam Kati/Frieder waren wir ebenfalls guter Dinge.

 

Der Samstagmorgen kam und alles lief nun anders. Kati war angeschlagen und konnte nicht zu 100 % turnen. Trotz diesem Manko ergatterten die Beiden einen vorderen Startplatz in der 3. Reihe. Beachtliche Leistung.

 

Mein Pflichttraining startete wieder etwa 2 Stunden später. Die trockenen Abschnitte wurden wieder kürzer, Wolken zogen immer dichter und es begann dann auch zu regnen. Wer den Hockenheimring kennt weiß, dass die gefährlichste Zeit immer dann ist, wenn der Belag gerade beginnt nass zu werden. Schon in einer geringen Schräglage merkte ich, dass das Vorderrad die Haftung verlor. Ebenso in der Kurvenausfahrt drängte sich das Hinterrad nach außen. Alle vorher gefahren Zeiten waren somit hinfällig. Zu allem Überfluss kam auch noch die rote Flagge – Trainingsabbruch. Alle mussten sich wieder am Vorstart sammeln. Da waren wohl einige rausgeflogen. Nach kurzer Pause schaltete die Ampel auf Grün und das Training ging weiter. In der letzten Runde verabschiedete sich ein Schaltbolzen bei mir, sodass ich nicht mehr das Schaltgestänge betätigen konnte. Puuuh, Glück gehabt, dass ich genügend Runden einfahren konnte, um meinen Startplatz zu sichern. Die Reparatur am Gestänge war in 5 Minuten erledigt.

 

 

Am Nachmittag ging es für Frieder und Kati zum ersten Wertungslauf raus auf die Strecke. Leider ging es Kati nicht besser. So beschlossen die Beiden nach intensiver Diskussion, diesen Lauf wie das Pflichttraining – Kati liegend im Boot – in Angriff zu nehmen. Auf der Tribüne in der Sachskurve konnten wir das Geschehen verfolgen. Frieder fuhr wieder eine sehr saubere Linie, ohne jeglichen Haken. Wunderbar anzusehen, wie dieses Haller-Gespann in den Kurven lag. Sie fuhren einen sauberen Schnitt bis zum Ziel. Der Motor hielt bis zu Ende ohne Probleme durch, da Frieder seine Maschine akribisch nach den Erfahrungen der letzten Veranstaltung in Ordnung gebracht hatte.

 

Mein 1. Wertungslauf am Nachmittag verlief total chaotisch. Wir starteten in 2 Wellen. Nachdem die Startflagge fiel, donnerte die erste Startgruppe los. Und tatsächlich glaubte mancher aus der 2.Startgruppe, dass er nun auch losdonnern müsse. Joachim musste mit der roten Flagge den Falschstartern fast vor den Bug springen und die rote Flagge wild wedeln, damit diese anhielten. Schon erstaunlich, dass sowas von manchen Fahrern nicht verstanden wird. Ich startete von der 2. letzten Reihe und konnte dieses Schauspiel beobachten.

 

Nachdem die Schwarz-Rot-Goldene Flagge fiel, ging es dann für unsere Gruppe los. Schon in der 2. Runde konnte ich eine NSU hinter mir lassen. Es machte richtig Spaß, dieses kleine Dingelchen auf der Rennstrecke zu bewegen. Was nun, schon wieder wurde die rote Flagge geschwenkt – Rennabbruch – da lagen 4 – 5 neben der Strecke mit ihren Rennerle, also wieder sammeln am Start und warten was passiert. Diesmal starteten alle gleichzeitig. Wir konnten noch ca. 3 Runden fahren bis die karierte Flagge wiederum unseren Lauf beendete. Chaotisch.

 

Am Sonntag sollte der 2. Wertungslauf für Kati und Frieder sein. Kati war immer noch nicht zu 100 % einsatzfähig, so dass die Beiden beschlossen, sicherheitshalber einen Ersatzbeifahrer zu suchen.  Frieder konnte den alten Haudegen Volker für diesen Lauf als Beifahrer gewinnen, den die Beiden auch gut hinter sich brachten.

 

 

Für mich kam dann der 2. Wertungslauf, der nun ganz anders als vorgesehen ablaufen sollte. Nicht nur, dass unsere Gruppe 15 Minuten früher starten solle, sondern gleichzeitig hintereinander 2 Wertungsläufe fahren müsse, da der erste Wertungslauf wegen dem Chaos komplett gestrichen wurde. Na gut, dann mal los. Ich kam gut weg und spulte Meter für Meter ab. Die erste Runde etwas langsamer – zum Reifen wärmen – dann im gewohnten Renntempo. Dann passierte es: ich lag perfekt in der Nordkurve, links vor mir einer, rechts vor mir der andere, hatte meine Linie voll getroffen, als ich plötzlich einen starken Schmerz im rechten Rückenteil, wie ein Messerstich, spürte – ich wurde von einem von hinten kommenden Fahrer voll getroffen. Ich hielt den Lenker fest, fuhr geradeaus, über die Curbs, über den Grünstreifen und fing die Maschine wieder auf dem nachfolgenden Asphaltstreifen ab, schlug einen Haken, über das grüne Feld, den Curbs und wieder zurück auf die Strecke. Puuuh, war schon aufregend. Ich fuhr dann weiter und nach ca. 300 m Fahrstrecke wurde schon wieder die rote Flagge gezeigt – Rennabbruch.

 

Wir alle fuhren dann langsam über die Strecke, bogen in den Vorstart ein und fuhren vor bis zur Ampel. Da stand er schon, der Krankenwagen. Mit Tüchern wurde der Blick auf den Verunfallten verhüllt. Kurze Zeit danach kam die Nachricht, dass das Rennen nicht wieder aufgenommen wird - Ende. Später erfuhr ich, dass der Rennkollege, der mich da traf, doch etwas lädiert war, Beckenbruch, aber wohlauf und voll motiviert weiter zu machen. An dieser Stelle gute Besserung von uns.

 

 

Fazit:

Eine komplett super organisierte Veranstaltung mit sehr hohen Sicherheitsstandards in allen Bereichen. Leider war es diesmal für Kati nicht der Brüller. Abgesehen von den blauen Flecken war es für mich ein voller Erfolg. Die kleine MV tat ihr Bestes und hielt über die ganze Renndistanzstand. Einmal 9. Platz und einmal 10. Platz. Wir werden nächstes Jahr wieder dabei sein.


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 Schottenring 2015

 

Das Wetterfröschlein versprach an diesem Wochenende für Freitag und Samstag Bewölkung und ab und zu kleine Schauer und am Sonntagmorgen sowie am späten Nachmittag ebenfalls kurze Schauer, ansonsten trocken. Naja, es war wohl noch ein sehr junger und unerfahrener Frosch. Der Samstag stimmte einigermaßen, nur am Sonntag regnete fast die ganze Zeit durch – und das nicht wenig.

 

Wir kamen also am Freitagnachmittag an und suchten uns im vollen Fahrerlager, auf der große Wiese neben der Strecke, einen einigermaßen ebenen Standort. Dieser Platz war auch sehr gut mit Strom versorgt, so dass wir frohen Mutes unser kleines Wochenendheim aufbauen konnten. Diesmal hatten wir den Hänger dabei, da die Benelli ihr Debüt auf dem legendären Stadtrundkurs haben sollte.

 

Frieder und Kati waren ebenfalls hervorragend zu diesem Wochenende gerüstet. Die Paula, die kleine 500er, lief am Morgen gut an und wollte auch ihr Bestes geben. So vorbereitet sollte das freie Training kein Problem sein. Die Beiden spulten ihren Lauf wie erwartet ab. Zuerst etwas langsam, damit die Erinnerungen des Streckenverlaufs wieder zurück kommen konnten, dann doch die Geschwindigkeit gewaltig steigernd.


 

 

Nach dem Solitüde Revival gab es ja wieder einmal kleine Reparaturen an der Benelli und nun ging es dann so gegen 10 Uhr für mich zum ersten Mal auf die Strecke hier in Schotten. Sie startete etwas widerwillig, klar, denn nach Öl-, Vergaserdüsen- und Kerzenwechsel mussten sich die Flüssigkeiten erst noch richtig verteilen. Wunderbar, dieser gewaltige Sound, den ich da zu hören bekam. Alle anderen Teilnehmer waren schon am Start und ich stellte mich gerne ganz hinten an. Die Startflagge fiel und alle brummten, donnerten oder knatterten los. Ich hielt mich zurück – so konnte ich meine Benelli voll aufdrehen und genießen, denn diesmal war es nur ein Schaulauf. Leider qualmte sie wie ein Schlot und blies blauen Dunst aus den Rohren, besonders beim Runterschalten und anschließenden Gasgeben. Ich fuhr aber bis zum Ende durch.

 

Nach Durchsicht konnte kein Ölverlust am Motor festgestellt werden. Naja, tatsächlich hing doch wirklich nur ein kleiner Tropfen unten am Motorblock, sonst nichts. Nur in den Endtöpfen konnte man eindeutig Öl feststellen. Zum Öffnen war keine Zeit und auch kein Werkzeug vorhanden. Sie blieb also wie sie war für den 2. Schaulauf.


 


 

Um etwa 16 Uhr ging es dann wieder auf die Strecke für die Benelli und mich. Diesmal startete sie sofort. Mir tut Peter Rubatto leid, der an meinem Öldunst in den letzten beiden Rechtskurven vor Start-Ziel schnuppern musste bevor er dann wieder an der langen Gerade an mir vorbeiziehen konnte. Sorry Peter! Wir konnten diesen Demolauf aber alle trocken und sturzfrei beenden und nach der Zielflagge die Zuschauermasse genießen, die winkend und fotografierend überall die Strecke säumten. Ein schönes Gefühl.


 


 

 

Frieder und Kati waren nach mir, so gegen 17:30 Uhr dran. Das war hervorragend für mich, denn so konnte ich das erste Zeittraining komplett miterleben. Voll motiviert starteten die beiden Racer mit ca. 18 weiteren Kneelern. Jeder wollte gerne der Erste sein – so fuhren sie auch alle. Mancher flog nur so um die beiden letzten Rechtskurven vor Start-Ziel, als ginge es um die Wurst. Wer die Strecke kennt weiß, dass es keine Permanentrennstrecke ist, sondern ein enger Stadtkurs und nur mit Strohballen gesichert.


 


 


 

Glücklicherweise waren genau in der vorletzten Rechtskurve besagte Strohballen nahezu im Überfluss positioniert, als Frieder und Kati eben noch 2 Kollegen vernascht hatten und dann doch etwas schnell einbogen, vermutlich um diese Ballen einem Belastungstest zu unterziehen. Sie schlugen ein. Das Rennen wurde sofort abgebrochen – die rote Flagge wurde gezeigt. Die Helfer stürzten schnell herbei. Noch bevor sie ankamen stand Kati wieder auf den Beinen, gleich danach auch Frieder. Puhhh, nichts passiert. Lediglich Paula hatte ein paar Blessuren davongetragen und musste ihre Plexiglasscheiben zerstört melden.

 

Nach etwa 1 Stunde war Paula mit entsprechendem Tape repariert, der kleine verbogene Bremshebel war auch schnell gerichtet, sodass sie für das erste Rennen am nächsten Morgen wieder startklar war. Der Schreck war nun verflogen und alle freuten sich auf den Feierabend.

 

Noch in der Nacht fing es leider an zu regnen, mal stark, dann wieder leicht, und das hielt sich bis zum Sonntagmorgen und machte keine Anstalten aufzuhören. Die Strecke blieb komplett richtig nass. Die ersten Rennen wurden ausgetragen. Dann folgte so etwa gegen 10 Uhr ein Schaulauf der Kawasaki-Days-Leute, die auch diesmal mit Toni Mang angereist waren. Während dieses Laufes stützte leider Axel John so schwer, dass er ins Krankenhaus musste. Die Unterbrechung dauerte bis ca. 12 Uhr und dann der Vorsitzende des MSC Schotten allen Teilnehmern mitteilte, dass aufgrund des unaufhörlichen Regens, alle weiteren Läufe leider abgesagt werden müssen. Schade, aber da die Strecke teilweise sehr stark unter Wasser stand, war es doch für alle Beteiligten die richtige Entscheidung.


 


 

 

Wir waren beeindruckt von der Superorganisation des Veranstalters, der diesmal über 250 Helfer vor Ort hatte. Auch von unserer Seite her ein riesiges Dankeschön nach Schotten – wir freuen uns schon heute auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Vor allem aber wünschen wir Axel alles Gute zur Genesung und dass er wieder richtig fit wird. 


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Schleizer Dreieck 2015

 

Hitze, Hitze, nichts als Hitze in Schleiz. Das war schon eine Höllentortour –im Leder und mit Helm auf der Rennstrecke. Die Wetterfrösche hatten diesmal völlig Recht behalten und ihre Voraussagen trafen zu 100 % zu. Von Freitag auf Sonntag stiegen die Temperaturen stets an und trieb allen Fahrer nicht nur den Schweiß aus allen Poren, sondern der eine oder andere brach am Vorstart sogar kreislaufbedingt zusammen.

 

Am Freitag waren die Trainings angesagt und unser Team mit Frieder und Kati konnte in diesem Jahr wieder die älteste Naturrennstrecke von Deutschland, das Schleizer Dreieck, ausgiebig befahren. In ihrer Klasse waren 9 Teams angemeldet, insgesamt aber über 50 Teams. Eine schöne Bilanz. Die kleine Paula lief hervorragend, die Beiden harmonisierten perfekt und so ließen Frieder und Kati reichlich Gummi auf dem Asphalt und konnten am Freitagabend einen der guten vorderen Plätze erreichen.

 

 Am Samstagmorgen war das Pflichttraining angesagt und dann auch später das erste Rennen. In der Pflicht legte unser Team noch einen Zahn zu und belegte den 4. Startplatz in ihrer Klasse. Erschöpft und völlig verschwitzt kamen sie ins Fahrerlager zurück. Eine Dusche mit einer Wasserflasche half hier einfach zu wenig. Runter von der Paula und nix wie in den Schatten war die Devise.

 

Am Nachmittag fand dann das erste Race statt – in brütender Hitze. Es half ja nichts, also rein ins Leder und kaltes Wasser über den Kopf und in den Anzug schütten: puhhh. Klugerweise verließen alle erst lange nach dem 2. Aufruf ihre Schattenplätze und fuhren erst dann zum Vorstart, um so wenig wie möglich in der Hitze zu kochen. Gestartet wurden 2 Klassen, also die Sitzer und Kneeler bis BJ 1967 und die Großen bis BJ 1983.

 

Ich konnte von der ersten Linkskurve aus den Start komplett verfolgen und sah, dass die Beiden nicht ganz so gut weg kamen. Wer Frieder kennt weiß, dass das noch lange nicht das Ende ist, sondern von nun an ging ein richtiger Kampf los. Runde um Runde schob sich das Team nach vorne. Die Zielflagge wurde geschwenkt als Frieder und Kati als Zweite in ihrer Klasse vorbei donnerten. So standen sie abends erschöpft, aber glücklich auf dem Treppchen.

 

Am Sonntagvormittag war das 2. Rennen angesetzt. Wunderbar, dass diesmal der Start so früh angesetzt war, denn es sollte der heißeste Tag werden. Wie am gestrigen Renntag mühten sich die Beiden in Leder, mit Wasserdusche und wieder so spät wie möglich raus aus dem Schatten in die brütende Sonne. Der Start verlief ebenfalls nicht so prickelnd. Runde um Runde konnten sie jedoch wieder Boden gut machen und sich nach vorne arbeiten. Am Ende erreichten Frieder und Kati wiederum den 2. Platz. Klasse. Als sie diesmal zurückkamen, war dann eine ordentliche Wasserdusche aus dem Kanister angesagt, die von Kati gerne angenommen wurde.

 

Etwa 25 Minuten nach dem Rennen kam die Siegerehrung und wir fanden Frieder und Kati auf dem Treppchen. Unseren herzlichen Glückwunsch zum zweimal 2. Platz. Fazit: Eine gelungene Veranstaltung trotz dieser gewaltigen Hitzewelle.

 

Ein Wermutstropfen bei dieser Veranstaltung ist leider ein 20-jähriger Solofahrer, der am Nachmittag tödlich verunglückte. Unser tiefstes Mitgefühl an die trauernden Hinterbliebenen.


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1. Börde Historic Trophy Oschersleben 2015

 

Wenige Kilometer von Magdeburg gelegen, etwa 500 km nördlich von uns, gibt es einen kleinen beschaulichen Ort – Oschersleben – mit einer modernen Rundrennstrecke und das in privater Hand. Sie ist eine der schönsten Motorradrennstrecken von Deutschland, mit hervorragender Infrastruktur, sanitären Anlagen, sehr publikumsnah und übersichtlich, anbindungstechnisch wunderbar in der Nähe der Autobahn gelegen.

 

Die Wetterfrösche verhießen mit viel Glück ein durchwachsenes Wetter, mit viel Wind, ab und zu Sonne, mit vereinzelten Regenschauern für das Wochenende. Also nicht die idealen Voraussetzungen, da Kati diesmal nicht im Gespann ihre Aufgaben als Schmierhexe zu erfüllen hatte, sondern wir beide diesmal in der Solo-Klasse starten wollten. Wir hatten aber Glück und alle Trainingsläufe und Rennen verliefen absolut auf trockener Strecke, obwohl es die Nacht von Freitag auf Samstag geschüttet hatte wie aus Eimern.

 

 

Kati hatte ihr erstes Debüt auf ihrer Solomaschine, eine kleine Susi GS500 E, daher auch mit roter Warnweste ausgestattet. Die kleine MV Agusta 175 S, die ebenfalls an den Start ging, zeigte der kleinen Susi beim ersten freien Training den Weg. Aber schon beim 1. Pflichttraining wollte diese Susi mal zeigen, was in ihr steckt und legte eine wesentlich bessere Zeit aufs Parkett. 

 

Die Testfahrt mit der scheuen Nelli endete im Fiasko. Nach der Herztransplantation im Winter benötigt sie doch noch etwas Pflege und Zuwendung. Sie ist nun wieder zurück im Krankenbett zur Genesung. Unseren Freund Gerard von „Racefreunde ZAK“ trafen wir ebenfalls im Fahrerlager, der mit seiner VTR sehr schnelle Rundenzeiten in den Asphalt brannte und dabei sichtlich Spaß hatte.

 

 

 

 

Beim 2. Pflichttraining standen wir wieder frohen Mutes am Vorstart. Bei diesem Training verbesserte sich Kati wieder und ich hatte das Nachsehen, da meine Kleine etwas schwachbrüstig ist und das Tempo einfach nicht mithalten konnte. So fuhr Kati in die 8 Startreihe auf und ich musste mich mit der 10. Reihe begnügen.

 

Kati ganz ganz rechts zu sehen

 

Der letzte Turn am Samstag für die Teilnehmer war unser 1. Rennen, abends um 17:30 Uhr. Neben mir stand eine umgebaute SR 500, vor mir eine kleine Schnapsglasklasse, Kati weit vor mir. So ging es vom Vorstart auf die Strecke. Sehr schön war, dass jedes Mal eine Einführungsrunde mit der Flagge gestartet wurde. Also konnten die Reifen etwas aufgewärmt werden. So fuhren wir dann auf unsere eigentliche Startposition. Wie uns schon in der Fahrerbesprechung mitgeteilt wurde, werden wir mit der sog. Ampelschaltung starten, d.h. dass die Ampel zuerst auf Rot schaltet und der Startvorgang sofort nach Erlöschen des roten Lichtes erfolgt. Anscheinend hatten doch manche auf „Grün“ gewartet, denn ich konnte mit meinen 8 PS einige hinter mir lassen. So erging es auch Kati, die ebenfalls sehr gut wegkam. In der ersten großen Linkskurve knatterte ich außen an 6 50-igern vorbei, die irgendwie in der Kurve standen. In der darauffolgenden Geraden zogen diese kreischenden Sägen wie nix an mir vorbei, die ich dann in der nächsten Kurve wieder außen überholen konnte. So spielte sich das die ganze Zeit ab, bis mir leider in der 2. -letzten Runde die Zündspule abvibrierte und damit das Rennen für mich gelaufen war. – Kati war auf und weg, nicht mehr gesehen – Sie fuhr eine sehr gute Zeit heraus und belegte einen hervorragenden 2. Platz in der Regularity-Wertung.

 

Man sehe und staune - der Vergaser ist wieder repariert

 

Am nächsten Tag war dann unser 2. Rennen angesagt. Da der Schaden an der kleinen MV überschaubar war – eine M5-Schraube war abgeschert – konnte ich ebenfalls den 2. Lauf absolvieren. Kati wollte ihr erstes Debüt auf der Rennstrecke nicht verderben und sagte vorher, dass sie es langsam angehen wolle. So standen wir wieder am Start und – ich muss lachen – das gleiche Prozedere wie am gestrigen Tag. Da warteten immer noch einige auf „Grün“. Diesmal hielt die Schraube und ich konnte die MV bis ins Ziel bringen. Kati sauste mir einfach davon und ich sah sie im Rennen nicht mehr. Es war so schön, diese Fights mit den 2-Takt-Rennerle zu erleben – in den Geraden sausten sie an mir vorbei, in den Kurven tackerte ich mit dem Viertakter wieder außen vorbei – Ich muss nun ganz stolz berichten, dass diesmal Kati nicht nur schon wieder den 2. Platz erreicht hat, sondern auch noch ihre schnellste Runde gefahren ist. Ich erreichte einen guten 3. Platz in meiner Gruppe und durfte mich ebenfalls wie Kati aufs Treppchen freuen.

 

 

Eine richtig gelungene Veranstaltung, mit sehr viel Spaß, vielen Gesprächen mit netten Freunden und angenehmer Atmosphäre. Kati mit 2 x 2. Patz, ich 1 x 3. Platz. Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung.

 

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Colmar Berg 2015

 

Ein kleiner Ort in Luxembourg, eine Weltfirma Goodyear, eine Teststecke. Das sind die drei Attribute einer perfekten Wochendveranstaltung. Neuer Rennbelag runden diese Veranstaltung zu einem unvergessenen Erlebnis ab. Als wir ankamen erhielten wir die Nachricht der DHM, dass leider das Omega dieses Jahr wegen Umbauarbeiten nicht befahren werden kann. Ein kleiner Nachteil für das Linksboot von Frieder.

 

Die Wetteraussichten versprachen ein durchwachsenes Wochenende, mit leider Regen ab Sonntag. Die Vortage sollten kalt, doch mit einigen sonnigen Strahlen, angenehm werden. Das stimmte soweit bis auf den Sonntag, der glücklicherweise ohne Regen angenehm wurde. Lediglich Samstagnacht regnete es ein wenig und die Strecke war am Sonntag feucht, die aber schon nach dem ersten Rennen abtrocknete.

 

Zum Eingewöhnen ließen sich Frieder und Kati zunächst im Freien Training Zeit, um den neuen Streckenverlauf zu verinnerlichen. Im Zeittraining ließen es die Beiden wieder krachen und fuhren die 3.beste Zeit ein, sodass sie am Sonntagmorgen ganz vorne bei der Startaufstellung sein durften. Die Maschine lief hervorragend.

 

Der Rennsonntag konnte also ruhig kommen. Leider erfuhren wir erst spät, dass in Colmar Berg mit Schiebestart das Rennen begonnen werden muss und das bergauf und bei nassem Belag. Klasse. So geschah das, was auch geschehen musste. Frieder stand mit Kati ganz vorne in der ersten Reihe. Alle anderen standen hinter ihnen. Als die Startflagge fiel, schoben alle mühsam an. Kati konnte nicht lange genug Kraft aufbauen und Paula sprang nicht an. Die Situation wurde sehr brenzlig, da alle anderen ja an dem stehenden Gespann vorbei mussten. Dass da nichts passiert ist, ist ein Wunder.

 

Sie bekamen dann von der Rennleitung Starthilfe und so durften sie das Rennen, weit abgeschlagen von Feld, beginnen. Ich bekomme immer noch Gänsehaut wenn ich daran zurück denke, was die Beiden da aufs Parkett gelegt hatten. Die Maschine flog nur so nach vorne. Gespann nach Gespann wurde links liegen gelassen. Ein richtiges Rennen, spannend bis zum Schluss. Tolle Leistung der Beiden.

 

Für den zweiten Lauf wurde wie bei jedem Einfahren auf die Strecke, die Maschine auf die elektrische Starthilfe gestellt zum Motorstarten. Das hörte sich nicht so gut an. Der Motor lief nur auf einem Zylinder. Frieder wurde langsam nervös, da es ja in 5 Minuten losging. Ich konnte ihn überzeugen, schnell die Zündkerzen zu wechseln und es dann wieder zu probieren. Gesagt getan. Nach erfolgtem Wechsel sprang Paula sofort an und sie konnte ihren Dienst aufnehmen.

 

Auch jetzt beim 2. Lauf standen die Beiden ganz vorne bei der Startaufstellung. Ich gebe zu, dass ich etwas bibberte, da ja wieder Schiebestart angesagt war. Kurz und knapp sie sprang an und Frieder und Kati flogen tatsächlich als 3. vom Start weg. Super klasse gemacht. Paula wollte da auch ihren Tribut dazu geben und zog die Beiden nur so nach vorne. Es war sehr schön anzusehen, was Teamwork im Renngespann bedeutet: Mit einer eleganten Leichtigkeit schwang sich Kati im Boot immer in ihre jeweilige Stellung. Frieder bewegte den Motor immer im richtigen Drehzahlbereich. So konnten sie ein wunderschönes Rennen hinlegen.

 

Wie es aber bei den Gleichmäßigkeitsläufen so ist, zählt nicht die Geschwindigkeit, sondern die geringste Abweichung der gesetzten Zeit für den Sieg. Hier konnten die Beiden wieder volle Punktzahl erreichen, von hinten. Zurück im Fahrerlager zogen beide die Helme aus und ich sah in mehr als überglückliche Gesichter. Was wollen wir mehr.

 

Die Fotos wurden uns von Wolfgang Patschicke freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Danke Wolfgang.

 

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Kölner Kurs 2015

 

Entgegen allen Wetterfröschen, die nur Regen, Regen, Regen versprachen, fanden wir es so toll, dass sie uns diesmal auf den Arm genommen hatten – kein Regen fiel vom Himmel – es war zwar, wie sonst immer in der Eifel kalt, aber mit Sonne, Wolken und Wind durchwachsen, ideal zum Fahren.

Auf dem Nürburgring kam die kleine Paula, also die P58, zum Einsatz. Wie jeder mittlerweile weiß, wird der Kölner Kurs nur an einem Tag gefahren, am Sonntag, das heißt, nur 1 Training und dann 2 Wertungsläufe.

Frieder hatte die Maschine gut vorbereitet. Sie sprang jedes Mal sehr gut an. Kein Stottern und Ruckeln wie letztes Jahr. Wir mussten nur nachtanken, das war alles.

Schön auf dem Kölner Kurs ist, dass immer ein sog. Kupplungsstart vorgeschrieben ist. Das können alle Veranstalter aus Sicherheitsgründen in Zukunft immer durchführen. Dieses Relikt aus vergangenenTagen, Tradition hin oder her, entspricht meiner Meinung nach nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards. Bei den Solofahrer macht man das auch schon lange nicht mehr!

Frieder und Kati legten beim Training eine ordentliche Zeit vor, die es beim Rennen hieß einzuhalten. Es ist ja hier die Gleichmäßigkeit gefragt. So wie wir aber Frieder kennen, sollte das beim Rennen nicht so bleiben. Der Start für den 1. Lauf lief sehr gut und die beiden kamen gut weg. Sie schossen in der ersten Runde als 4. über die Ziellinie. Leider verloren Frieder und Kati Runde um Runde an Geschwindigkeit. Sie kamen dann insgesamt auf den 17. Platz.

Das 2. Rennen wurde am Nachmittag ausgetragen. Wieder starteten sie aus der 4. Position, die sie auch bis in die 2. Runde gut hielten. Wiederum verloren Frieder und Kati an Geschwindigkeit und 6 Renngespanne konnten sich vorschieben. In der Gesamtwertung für diese Veranstaltung konnten sie einen der ganz weit hinten liegenden Plätze für sich verbuchen.

Trotz, oder gerade wegen der hinteren Platzierung hatten die Beiden viel Spaß an der Veranstaltung – Das sah man einfach an den beiden glücklichen Gesichtern – Das wichtigste ist, dass nichts passiert ist und alle wieder gesund zu Hause angekommen sind.

 

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Franciacorta 2015

 

Unser erstes Rennen fand in Norditalien, Autodromo di Franciacorta, statt. Wir waren zum ersten Mal mit der MV Agusta 175 Sport dabei und Frieder ebenfalls zum ersten Mal mit seinem neuen 1000er Haller-Gespann.

Die Anreise am Mittwoch über die Schweiz verlief trotz stürmischem Schneegestöber bis zum Gotthardt-Tunnel ohne Probleme. Kurz vor dem Tunnel staute sich der Verkehr leider über 1 Stunde. Wir wurden dann aber nach der Durchfahrt mit dem schönsten Wetter belohnt: blauer Himmel, wolkenlos und bis 18°C, was wollen wir mehr. Wir fanden einen tollen Standplatz im Fahrerlager und freuten uns auf das kommende Wochenende.

Der Donnerstag begrüßte uns ebenfalls mit dem herrlichsten Sonnenschein und blauem Himmel. Kati genoss den ganzen Tag die Sonne und musste abends mit einem doch sichtlich enormen Sonnenbrand gewaltig Nachsorge mit Creme betreiben.

 

Die MV lief an diesem Tag wunderbar an, und so konnte ich die ersten Runden auf der anspruchsvollen Strecke ziehen. Am Schluss riss mir der Kupplungszug, aber glücklicherweise erst im Fahrerlager. Mit Schraubnippel, Feile, Zange und Heißluftföhn konnte der Zug wieder gangbar gemacht werden. Der 2. Turn lief am Anfang gut bis die Maschine anfing zu stottern. Im Fahrerlager konnte ich dann das Malheur sehen. Die obere Rändelmutter, die den Gasschieber festhalten sollte, war in 3 Teile gebrochen und konnte dem Federdruck nicht mehr standhalten. Wiederum war eine Reparatur angesagt. Mit viel Bindedraht um die Mutter und weiteren Drahtsicherungen um den Vergaser ist die Notoperation gelungen.

 

Leider konnte der leichte Ölverlust, der von Anfang an da war, nicht gestoppt werden. Im 3. Trainingslauf riss mir zu allem Überfluss der Bremszug am Vorderrad, so dass ich das Training nicht beenden konnte und vorzeitig rausfahren musste. Mittlerweile traf Frieder ein, der mir dann mit Lötkolben und Lötnippel weiter helfen konnte. Auch eine neue Bowdenzughülle fand sich im Fahrerlager. Die Bremse war wieder intakt. Katis Idee, das austretende Öl mit Bindedraht und Stofflappen zu reparieren, ließ den Ölverlust ebenfalls minimieren. So ausgerüstet konnte das erste Pflichttraining am Freitag aufgenommen werden.

 

Frieder und Kati konnten bei schönem Wetter, aber doch noch kalten Temperaturen, die ersten Trainingsläufe am Freitag aufnehmen. Nach jedem Lauf erfolgte die pflichtgemäße Durchsicht der Maschine. – Sie verlor Öl – Jetzt hieß es die Stelle zu finden und irgendwie abzudichten. Katis Idee mit dem Stofflappen und Kabelbinder wurde hier ebenfalls  umgesetzt. Die Stelle war schnell gefunden. Sie befand sich an einem neuen Alu-Frästeil, oberhalb des Motorblocks. Beim nächsten Turn mussten wir leider einen größeren Ölverlust an dieser Stelle feststellen. Wir beschlossen diesen Aludeckel abzuschrauben und näher zu untersuchen. Was wir da fanden ist kaum zu glauben. Eine Wandung dieses Deckelchens hatte nur eine Wandstärke von ca. 0,1 mm und war auf einer Länge von ca. 2 cm komplett aufgerissen. Da strömt die gesamte Ölmenge mit hohem Druck vorbei. Nur eine Notreparatur mit 2-komponentigem Metallspachtel konnte noch helfen.

 

Am Samstag kamen langsam Wolken und die Sonne schien nicht mehr so wärmend. Ich absolvierte das erste Zeittraining mit Transponder –alles lief super, keine Probleme, alles dicht. Ebenfalls lief das Pflichttraining super und ich stand auf dem 4. Platz. Vor mir eine Honda CB 250, ein Yamaha RD 250, eine NSU Max 250, dann kam ich, hinter mir wieder eine NSU 250 Max. Der letzte Lauf am Samstag war dann unser erster Wettbewerb. Alle Maschinen schossen am Start an mir vorbei, aber schon in der 2. Kurve konnte ich eine NSU vernaschen –mit Vollgas 3 Gang, in jeder Kurve – und ergatterte einen 4. Platz am Ende. Meine erste Trophäe für die kleine MV Agusta.

 

Am Sonntagmorgen sollte gleich mein 2. Wertungslauf sein. Die Nacht trübte leider weiter ein und es fing an zu regnen. Am Morgen war die Strecke nass und ein Wetrace wurde angezeigt - von oben blieb es aber trocken. Dieses Rennen verlief genauso wie das erste, nur viel langsamer durch die nasse Fahrbahn. Erst in der 4. Kurve erwischte ich die NSU und konnte meine Platzierung bis zum Ziel halten. Also wieder 4. Platz, und das bei kleinstem Hubraum und sage und schreibe 7,5 PS.

 

Frieder und Kati fuhren ihr erstes Pflichttraining und kamen auf einen beachtlich vorderen Startplatz –man bedenke, dass die beiden noch nie im Wettbewerb mit den „großen“ Gespannen standen und darüber hinaus zum ersten Mal mit einem Rechtsboot antraten, alle Achtung. Zwei glückliche Gesichter kamen ins Fahrerlager zurück. Nun hieß es, diesen Platz zu verteidigen. Zuerst noch mal die Maschine checken, ob alles hält, ob der Ölverlust noch in Grenzen ist. Die Durchsicht ergab, dass sich am Vorderrad ein Zuganker des Bremssattels gelöst hatte. Die Verschraubung wird wohl als Andenken irgendwo im Kiesbett zu finden sein. Also die Schraube ersetzt und die Batterie ans Ladegerät gehängt, fertig.

 

Jetzt kam der erste Wertungslauf für die Beiden. Der Start glückte vortrefflich und Frieder legte gewaltig los, so dass Kati doch einiges zu tun hatte. Der schwierige Kurs verlangte alles ab. In den Rechtskurven hob das Boot bis zu 15 cm vom Boden ab und Kati versuchte dem entgegen zu wirken. Nach der dritten Runde schoss blauer Dunst vom Gespann auf und zog eine recht lange Fahne hinter sich her. – aus und vorbei – Das Gespann kam mehr schiebend als fahrend zurück ins Fahrerlager. Das Rennen war gelaufen. Nach dem Öffnen der Verkleidung sah man den komplett mit Öl verspritzten Rahmen und das versaute Hinterrad. Die Klamotten waren ebenfalls über und über in Öl getränkt….. Schei……. An den Reparaturstellen konnte keine Ursache gefunden werden, vielmehr scheint mit der Ölentlüftung etwas nicht zu stimmen. Da der Motor auch nur noch auf einem Zylinder lief, hatte Frieder entschieden dem Problem zuhause in Ruhe auf den Grund zu gehen.

 

Fazit: eine schöne Veranstaltung, tolle Infrastruktur, viele Einkaufsmöglichkeiten, annehmbares Wetter, leider mit einem Totalausfall bei Frieder und Kati. Wenn man bedenkt, dass an diesem Rennwochenende so viele Unfälle passiert sind, hatten die beiden doch noch Glück im Unglück und sind unversehrt wieder nach Hause gekommen. Das Material kann ersetzt werden.

 

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Hier noch das passende Filmchen dazu

 

https://www.youtube.com/watch?v=CMqsl6eSOTw

 

 

 

 

 

 

 

 

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